2024 sorgte der 1994 in Moskau geborene Pianist beim Internationaler Géza Anda-Klavierwettbewerb für Aufsehen, als er neben dem Ersten Preis vier weitere wichtige Auszeichnungen erhielt. Spätestens seit diesem Erfolg ist dieser „Meister der Klangfarben“ in Europa und Nordamerika als Solist gefragt.
Ilya Shmuklers Weg auf die großen Bühnen begann früh: Mit 10 Jahren spielte er sein erstes Solokonzert, mit 14 stand er bereits als Solist mit Orchester auf der Bühne. Als Absolvent der Klasse von Elena Kuznetsova und Sergey Kuznetsov am Moskauer Konservatorium setzte er seine Studien an der Park University (USA) bei Stanislav Ioudenitch und an der Escuela Superior de música Reina Sofía in Madrid fort. Nach seinem Debüt in der Carnegie Hall in New York feierten Kritiker ihn als „virtuos“, „brillant“, „eine Ausnahmeerscheinung“. Und wer ihn live erlebt, versteht das schnell: Wenn Ilya Shmukler spielt, wirkt es, als würde er komplett in der Musik aufgehen.