Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. Das schließt auch das Publikum mit ein, das sich Abend für Abend auf alles gefasst machen muss. Auszeichnungen, Veröffentlichungen – gerne werden Stufen konstruiert, um herzuleiten, warum das Schumann Quartett heute zu den Besten überhaupt zählt. Das Quartett fasst solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für seinen Weg. Versuche, ihm einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebelt es charmant aus, lässt allein die Konzerte für sich sprechen. Und die Kritiker geben ihm recht!
Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Erik, Ken und Mark Schumann zusammen. Bis Ende 2025 vervollständigte Veit Hertenstein als Bratschist das Quartett, inzwischen hat der amerikanische Bratschist Matthew McDowell diese Position inne.
Sein Programm für das Meisterkonzert widmet das Schumann Quartett im Beethoven-Jubiläumsjahr 2027 ganz dem Gedenken an den großen Komponisten.